Ibbenbüren. Am Mittwoch besuchte Alexander Brockmeier, Landtagsabgeordneter aus Rheine und Kreisvorsitzender der FDP Kreis Steinfurt die Kreisjägerschaft Steinfurt-Tecklenburg e.V. im Willi-Hellermann-Museum in Ibbenbüren. Dr. Joachim Schnieders, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Steinfurt-Tecklenburg e.V., führte Brockmeier durch die Räumlichkeiten des Willi-Hellermann-Museum. Im anschließenden Gespräch diskutierte man über die aktuelle Situation des Jagdwesens und des Neuentwurfs eines Jagdgesetzes in Nordrhein-Westfalen. Begleitet wurde Brockmeier von dem Vorsitzenden der FDP-Kreistagsfraktion Hans-Jürgen Streich.

Die Kreisjägerschaft Steinfurt-Tecklenburg e.V. vertritt ca. 3000 Jäger, welche in 26 Hegeringen organisiert sind. Mit dem Willi-Hellermann-Museum bietet sich für die Kreisjägerschaft eine wichtige Schulungs- und Ausbildungsmöglichkeit. Das Museum umfasst dabei ca. 1500 naturkundlichen Präparaten, mit einem besonderen Augenmerk auf die jagdbaren Wildtiere.

Der Landtagsabgeordnete Brockmeier zeigte sich beeindruckt von der großen Sammlung des Museums und lobt die Arbeit der Kreisjägerschaft Steinfurt- Tecklenburg: „Die Jägerinnen und Jäger im Kreis Steinfurt tragen einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz bei. Die besondere Beachtung der Natur und der weidgerechte Umgang mit den Wildtieren ist die Grundlage der Arbeit unserer Jägerinnen und Jäger.“

„Besonders im Bereich des Jagdrechts müssen die eklatanten Fehler der letzten Landesregierung behoben werden. Wir müssen ein Jagdgesetz schaffen, welches an die realen Gegebenheiten im Wald angepasst ist und nicht durch eine ideologische Grundhaltung beeinflusst wird. Dabei ist es dringend notwendig den Wolf als ganzjährig geschonte Art in den Wildtierkatalog aufnehmen um dementsprechend die Möglichkeit zu erhalten unter bestimmten Randbedingungen, regulatorisch eingreifen zu können.“ so Brockmeier im Nachgang des Gespräches.